SV Leithe 19/65 e.V.
 
 

   
                     
                                                          C 2 Jugend


                   
                    Mannschaftsspielplan

Spielbericht

SV Leithe siegt zum Abschluss der Hinrunde

Ein deutlicher 7:0 Auswärtssieg bei den Sportfreunden aus Steele steht am Ende einer durchwachsenen Hinrunde. Unterm Strich ist die Bilanz mit 4 Siegen, 3 Niederlagen und einem Unentschieden zwar noch positiv aber nach dem guten Abschneiden in der letzten Saison in der D-Jugend Leistungsklasse hatten sich die Leither doch etwas mehr versprochen.

Ohne Torwart Justus Nowicki, Fabian Eberhardt (Blinddarmentzündung) und Jan-Niklas Thom (Bänderdehnung) musste Coach Michael Klein in der Defensive umstellen. Die magere Ausbeute von lediglich 5 Toren aus 7 Spielen deutete allerdings auf einen schwachen Steeler Sturm hin. Außerdem waren die Außenpositionen mit Julian Engel auf der rechten und Turbo Moa, Muhammed Yoluc, auf der linken Abwehrseite ausgezeichnet besetzt, so dass die Steeler zu keiner einzigen Torchance aus dem Spiel heraus kamen.

Eine einwandfreie erste Halbzeit spielte auch Felix Ruero, der nach seinem Kurzeinsatz beim Pokalendspiel im Mai wieder richtig motiviert war. Wie in alten Zeiten haute er sich rein und hatte er bei seiner Auswechselung wieder die ein oder andere Schürfwunde davon getragen.

Mit von der Partie war auch wieder "Pizza", Jan-Niklas Pissarek, der sich nach einer mehrwöchigen Fußballabstinenz wieder zurück gemeldet hatte.

Die Höhe des Sieges spiegelt die Überlegenheit der Gäste wider. Endlich gelang es den Leithern auch einmal, gegen eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte zu überzeugen. Gegen Sportfreunde 07 (2:0) und BW Mintard (2:3) hatten sie sich schon schwer getan und allein aufgrund der Tabellensituation voreilig eine "deutliche Angelegenheit" zu orakeln, sollte man bei den launigen Leithern tunlichst unterlassen.

Das 1:0 für Leithe erzielte Hamza Sari bereits nach 70 Sekunden. Die Sportfreunde hatten sich in einer Reihe an der Mittellinie postiert, als Robin Hoffmann zum Flachabstoß anlief. Den langen Ball nahm Hamza auf und setzte seinen Körper und seine Schnelligkeit ein, um seine Bewacher abzuschütteln. Frei vor dem Torwart war es für ihn kein Problem, den Ball ins Tor zu schieben.

Dem 2:0 in der 9. Minute ging eine kuriose Entscheidung des Unparteiischen voraus. Der Steeler Torwart soll bei einem Abstoß aus der Hand die Strafraumlinie übertreten und somit ein Handspiel begangen haben. Die schlecht postierte Mauer der Gastgeber lud Nicki Winter geradezu zum 2:0 ein.

Im Verlauf der Partie sorgte der Schiedsrichter noch mehrmals für kollektives Kopfschütteln, was angesichts des deutlichen Spielstands mit zunehmender Spieldauer einvernehmlich in Schmunzeln überging. Die Krönung unzähliger fragwürdiger Abseitsentscheidungen auf beiden Seiten war der Pfiff kurz vor Ende der Begegnung, als der Leither Stürmer in der Nähe der Eckfahne einen Einwurf zum Gegner brachte und dieser ihn per Kopf wieder anspielte.

Das gleiche Missgeschick, das dem 09-Torwart beim Übertreten der Strafraumgrenze unterlaufen sein soll, musste sich im zweiten Durchgang auch Niclas Schlehuber im Tor der Leither vorwerfen lassen. In einer anderen Situation soll er bei einem Abschlag aus der Hand den Ball zu lange gehalten haben. Dabei war er lediglich mit dem Ball in der Hand aus seinem Torraum bis zur Strafraumgrenze gelaufen. In beiden Fällen brachte der Freistoß für 09 nichts ein.

Zugute halten muss man dem Schiri allerdings, dass er als Brillenträger im strömenden Regen möglicherweise im Nachteil war. Dennoch ein Lob an alle 22 Akteure, dass sie die Ruhe bewahrt und sich nicht beschwert haben! Maßgeblich war sicherlich auch, dass die Entscheidung über Sieg und Niederlage sehr frühzeitig gefallen war.

In der 13. Minute erhöhte nämlich Marius Naber mit einem sehenswerten Treffer auf 3:0. Ein Volleyschuss mit dem schwächeren rechten Fuß setzte vor dem Steeler Keeper auf und landete schließlich im Winkel.

Dass sich nach dem torreichen Beginn der Partie bis zur Halbzeit nicht mehr viel tat, lag einerseits an den Abseitsentscheidungen, die das Offensivspiel der Leither maßgeblich behinderten, andererseits aber auch an einigen vergebenen Chancen aus aussichtsreichster Position.

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